Der Afghanische Windhund ist eine sehr alte, seit Jahrhunderten bekannte Rasse, die ursprünglich aus dem Gebiet des heutigen Afghanistans stammt. Er taucht bereits auf sumerischen Tontafeln und in Schriftrollen aus der Zeit um 2200 v. Chr. auf. Er entstand vermutlich durch die Kreuzung des ursprünglich afghanischen Jagdwindhundes mit dem Saluki. Der Afghanische Windhund wird im Herkunftsland zur Jagd auf Antilopen und Gazellen, sowie Leoparden, Wölfe und Schakale eingesetzt. Nach seiner Ankunft in Europa wurde der Afghanische Windhund zu einem Symbol für hohen gesellschaftlichen Status und oft an aristokratischen Höfen gezüchtet.

Sein modernes Erscheinungsbild ist das Ergebnis der Arbeit britischer Züchter, die ihn Ende des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien brachten, um 1907 den Zuchtstandard zu etablieren. Während der Zucht der Rasse trat der Afghanische Windhund in mehreren geografischen Varianten auf, heute gibt es hauptsächlich zwei Grundtypen: Ghazni (Bergtyp, der reichlich behaart ist) und Bell-Murray – manchmal auch Kalagh genannt (Steppentyp, nur selten behaart).

Der erste Afghanische Windhund kam 1965 in die ehemalige Tschechoslowakei dank Jiří Badalec, dem Direktor des Zoos in Liberec. Heute ist eine relativ große Population dieser Rasse in einer breiten Palette von Farben und Typen vertreten.
Quelle: Wikipedia


 
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